TREPANERINGSRITUALEN / NORDVARGR SPLIT Konung Krönt I Blod / Salve Teragmon

TREPANERINGSRITUALEN / NORDVARGR SPLIT  Konung Krönt I Blod / Salve Teragmon

Label: Cyclic Law

Format: 7“, Digital 

Erschei­nungs­datum:Schon erschienen

: ZUM ALBUM AUF BANDCAMP : GOTISKFORBUND : NORDVARGR

Label: Cyclic Law Format. 7“, Digital Erscheinungsdatum: Schon erschienen

Auf dieser gemein­samen Split­single der schwe­di­schen Indus­trial-/Dark Ambient-Ikonen TREPANERINGSRITUALEN (Thomas Martin Ekelund) und NORDVARGR (Henrik Björkk) „covern“ sich beide Künstler gegen­seitig. Oder genauer gesagt: Sie überar­beiten jeweils ein Stück des anderen Künstlers und geben ihm damit ihren ganz eigenen, beson­deren Schliff.

Die Single kann dabei zugleich in mehrfacher Hinsicht verstanden werden: Sie ist zum einen ein Nachschlag zum letzten NORDVARGR-Album „Metem­psy­chosis“ sowie zu „Tantum Melior“ (beide ebenfalls bei Cyclic Law erschienen), der Compi­lation, auf der sich bereits ausschließlich Remixes durch andere Künstler befanden. Auch optisch verweist die Single auf die Alben, auf denen ebenfalls schon die seltsamen mumifi­zierten Katzen zu sehen waren. 

Sie ist aber auch ein Ausblick auf das im September erschei­nende neue Album „ᛉᛦ – Algir; eller Algir i Merkstave“ von TREPANERINGSRITUALEN, mit welchem eine Rückkehr zum legen­dären engli­schen Cold Spring Label erfolgen wird.

Dabei ist die Single beileibe nicht die erste Zusam­men­arbeit beider Künstler, die bislang in dem gemein­samen Projekt DET KÄTTERSKA FÖRBUND ihren Höhepunkt gefunden hat und von dem hoffentlich in Zukunft noch mehr zu hören sein wird. 

Vor uns liegt nun jeden­falls eine nicht nur optisch (wie bei Cyclic Law üblich!) beein­dru­ckende Scheibe. NORDVARGR hat sich dabei an „Konung Krönt I Blod“ vom 2014er „Perfection & Permanence“-Album getraut und gibt diesem Stück einen eher langsamen, schlei­chenden Rhythmus mit. Im Vergleich zum Original wirkt seine Bearbeitung ein wenig geschlif­fener, weniger roh, aber dennoch äußerst brutal

TREPANERINGSRITUALEN drückt seiner Version von „Salve Teragmon“ (ursprünglich auf dem schon genannten „Metempsychosis“-Album erschienen) noch deutlicher seinen Stempel auf. Durch dreckige Basslines und schnelle, triba­lis­tisch wirkende Trommeln wird das bereits ursprünglich an EBM erinnernde Stück noch eingän­giger, fast tanzbar. Mitge­wirkt hat hier im Übrigen auch Peter Johan Nijland (DISTEL), der seit kurzem auch Teil der Livebe­setzung von TREPANERINGSRITUALEN ist.

Mit ein bisschen Glück dürfte die auf nur 300 Stück limitierte Single (schwarzes Vinyl) übrigens noch erhältlich sein. Man sollte sich aber nicht zu viel Zeit lassen!

:MR: